Technologie

Intelligente Tools

Die Steuererklärung automatisieren

Die digitale Transformation zieht immer weitere Kreise. Auch im Bereich Private Finance profitiert der Endanwender von einem breiten Angebot an Software und Services.

Steuererklärung – (k)eine (un)lösbare Pflicht
Der Bund der Steuerzahler geht in seinem Belastungs-Check von 2017 davon aus, dass Steuern und Abgaben neue Höchstwerte erreichen. Um bei der eigenen Steuererklärung deshalb möglichst maximale Rückzahlungen zu erlangen, bedarf es moderner, stets aktualisierter und intelligenter Systeme. Neben Onlinebanking, Immobilien-  und Hauswirtschaft kommt in privaten Haushalten vor allem der privaten Steuererklärung ein Hauptaugenmerk zu.

Im abgelaufenen Kalenderjahr gaben 21 Millionen Personen in Deutschland ihre Einkommensteuererklärung elektronisch ab. Das geht aus einer Statistik des Onlineportals ELSTER hervor. Tendenz weiter steigend. Über 60 Prozent der Steuerzahler lassen die Steuererklärung dessen ungeachtet jedoch nach wie vor vom Steuerberater, dem örtlichen Lohnsteuerhilfeverein oder Verwandten mit Expertise bearbeiten. Dabei spielen vor allem Unwissenheit und die Angst, Angaben zu vergessen, eine übergeordnete Rolle, da der Laie oft nicht die nötigen Hintergrundinfos eines Steuerfachangestellten oder Beraters kennen kann.

An dieser Stelle setzen speziell für den persönlichen Bereich entwickelte Softwarelösungen an. Diese Tools führen den User durch das Ausfüllen der Steuererklärung, geben dabei Tipps und Hinweise, was wo und wie einzutragen ist. Viele Daten können bereits aus der Steuererklärung des Vorjahres oder per Datenabruf vom Finanzamt automatisch gefüllt werden. Umfangreiche Validierungen und Plausibilitäts-Prüfungen stellen sicher, dass keine falschen Angaben im System landen oder etwas vergessen wird, sodass der Anwender den größtmöglichen Ertrag bei der Rückerstattung erhält.

Clevere Lösung für Anwender

Neben dem fachlichen Anspruch an Software- und Cloudlösungen kommt überdies vor allem dem Sicherheitsaspekt eine immer größere Bedeutung zu. Data Security und Usability kristallisieren sich für den Nutzer letzten Endes als die Eckpfeiler von Softwarelösungen heraus; egal ob unter Windows, Mac OS, im Webbrowser, auf dem Laptop oder Tablet. Da dem deutschen Steuerrecht im Allgemeinen der Ruf anhaftet, intransparent und anwenderunfreundlich zu sein, ist die Herausforderung für die Entwicklung intelligenter Systeme für die Steuererklärung umso größer. Das Thema künstliche Intelligenz wird vor allem für den Anbieter in diesem Bereich sukzessive an Bedeutung gewinnen.

Der Entwicklungsstand erlaubt es heute, durch die Analyse der vorhandenen Daten des Nutzers automatisiert Schlüsse zu ziehen, die für seine Steuererklärung relevant sind. Automatischer Datenabgleich und automatisierte Prozesse beim Datenzugriff auf vorhandene Daten – etwa die dem Finanzamt schon vorliegende Daten über Renten, Versicherungen, Arbeitslohn oder Altersvorsorge – vereinfachen die Prozesse weiter. Aus den bereits eingetragenen Daten kann so bereits ein erster „Vorschlag“ einer automatisch befüllten Erklärung erstellt werden.

Neben KI-Anwendungen verändert vor allem Cloud-Computing IoT-Prozesse. Nutzer sind längst auf beschleunigte Prozesse ohne Download oder Installation gewöhnt. Buhl Data bietet mit WISO steuer:Web eine browserbasierte Lösung an, die es dem User in drei Schritten erlaubt, einfach Steuern zu sparen und die Erklärung direkt mit ELSTER online an das Finanzamt senden –  kostenlos und anonym ausprobieren unter www.steuer-web.de

Dieses Interview wurde in Zusammenarbeit mit unserem The Business Debate Korrespondenten Dr. Martin Roos und unserem Interviewpartner Peter Schmitz, Geschäftsführer von Buhl Tax Service GmbH, gefilmt.

SHARE
RELATED POSTS
Modellieren am PC
Die Zukunft der Banken
Wunschvorstellung oder Realität?

Comments are closed.