Technologie

Die modernste Art der Fortbewegung

Mobility as a Service: So reagieren Hersteller auf die Mobilität 4.0

Autonome Fahrzeuge, digitale Verkehrssteuerung und der einfache Wechsel von Verkehrsmitteln je nach persönlichem Bedarf: Kaum ein gesellschaftlicher Bereich wird durch die Digitalisierung so stark verändert wie unsere Mobilität.

Während sich insbesondere Großstädte wie Hamburg, Darmstadt oder Berlin seit Jahren mit Smart City-Initiativen beschäftigen, werden gleichzeitig immer mehr Apps und digitale Angebote entwickelt, die sich an mobile Städter richten. Das Ziel: Unsere Mobilität soll grüner, komfortabler und effizienter werden. Auch Hersteller werden aktiv und reagieren mit neuen Geschäftsmodellen auf die Veränderungen des Marktes.

Autonome Fahrzeuge zum Beispiel sind ein Businessmodell, das seit Jahren branchen- und herstellerübergreifend intensiv erforscht wird. Die Expertise kommt dabei oftmals von außen. Beratungsunternehmen wie zum Beispiel AKKA sind international aufgestellt und kennen die Märkte genau. Sie wissen, wie der Kunde von morgen tickt.

Im Zentrum steht dabei die Integration moderner Technologie und ihr ganzheitlicher Einfluss auf unsere vernetzte Lebensrealität. “Die Digitale Revolution und das in Erscheinung treten neuer Akteure – insbesondere Start-ups – beschleunigt Technologiezyklen und verändert über alle Branchen hinweg das industrielle Umfeld,“ weiß Jean-Franck Ricci, Group Managing Director Business Development & Sales bei AKKA.

 

Moderne Technologie fordert Agilität und Geschwindigkeit
Kein Wunder, denn moderne Technologien wie Künstliche Intelligenz, Big Data und Virtual/Augmented Reality-Anwendungen verändern Industrieprozesse und Produktlebenszyklen tiefgreifend. Es entsteht eine neue Dynamik, die den Herstellern in punkto Agilität und Geschwindigkeit einiges abverlangt.

Zusätzlich wird der technologische Wandel durch eine massive Verbesserung der Rechenleistung stark beschleunigt. Das betrifft insbesondere die Bereiche Innovation und Fertigung. Schon heute sehen wir in der Mobilitätsindustrie anhand von Beispielen wie Uber oder Car-Sharing-Anbietern, wie Produkte zu Dienstleistungen werden – ein Trend, der industrielle Akteure dazu bewegt, ihre Geschäftsmodelle zu überdenken.

„Die Industrie wird künftig nicht mehr nur einfach ein Fertigungssystem sein, sondern vielmehr eine vollintegrierte, systemische Wertschöpfungskette, die sich rund um neue Dienstleistungen und ein verändertes Kundenverhalten aufbaut,“ weiß Ricci.

Der Brancheninsider ist überzeugt: Die Mobilitätsindustrie muss sich an das Konzept „Mobility as a Service“, das mit dem konsequenten, bundesweiten Ausbau von Smart City-Initiativen verbunden ist, anpassen und zusammenarbeiten.

„In Zukunft werden alle Transportmittel miteinander verbunden sein“
Ein Trend, der Ricci zufolge nicht nur Autos, sondern auch U-Bahnen, Fahrräder, Busse, Züge, Taxis und Flugzeuge betrifft. „In Zukunft werden alle diese Transportmittel miteinander verbunden sein und die verschiedenen Sektoren müssen enger zusammenarbeiten, um ihre Daten zu teilen und die Vision „Vernetzte Mobilität“ real werden zu lassen,“ resümiert Ricci.

Unternehmen, die sich zukunftsorientiert aufstellen, brauchen dabei vor allem Weitsicht. So werden Experten zufolge zum Beispiel autonome Fahrzeuge im Mittelpunkt einer „neuen“ Mobilitätsstrategie stehen – doch sie werden nicht innerhalb von 5 bis 10 Jahren auf der Straße zu sehen sein. Denn es braucht es vor allem Zeit, um Vorschriften zu entwickeln. Wer haftet im Schadensfall – die Versicherung? Der Hersteller? – ist nur eine vieler zentraler Fragen, die mit dem Automobil der Zukunft verbunden sind.

Jean-Franck Ricci ist überzeugt, dass autonome Mobilität mit zahlreichen Szenarien und hoher Komplexität verbunden ist, die branchen- und herstellerübergreifend validiert werden müssen, um erfolgreich industrialisiert werden zu können. Dabei fallen riesige Datenmengen an, die es zu generieren und interpretieren gilt. „Jene Unternehmen, die große und schnelle Daten bewältigen und wirtschaftliche Lösungen anbieten können, werden bei dieser Entwicklung Erfolg haben“, resümiert Ricci.

Mit fundierter Branchenkenntnis und Expertise in neuen Technologien unterstützt das internationale Beratungsunternehmen seine Kunden im Rahmen ihres Innovationsprozesses und während ihres gesamten Produktlebenszyklusses – von der Entwicklung bis hin zur Serienproduktion.

Dieses Interview wurde in Zusammenarbeit mit The Business Debate Korrespondenten Gerhard Elfers und unserem Interviewpartner Jean-Franck Ricci, Group Managing Director Business Development & Sales bei AKKA, gefilmt.

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